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Alpines Wandern: Von Steinöl und schlafenden Riesen

09.07.2019

Auf alpinen Wanderwegen imposante Aussichtsberge erobern: Wie nur wenige Regionen in den nördlichen Kalkalpen bietet die Olympiaregion Seefeld neben gemütlichen Wanderwegen auch eine Vielzahl markanter Gipfel, die auf gekennzeichneten Bergwegen und ohne größere technische Schwierigkeiten erreicht werden können.

Sie rauben einem schier den Atem. Steil ragen die Gipfel des Karwendels, des Wettersteingebirges und der Mieminger Kette über dem Seefelder Hochplateau auf. Von unten wirken die schroffen, majestätischen Felswände unbezwingbar – doch das täuscht. Viele Gipfel der Olympiaregion Seefeld mit einzigartigem 360-Grad-Panoramablick sind auf normalen Wanderwegen und -steigen erreichbar. Etwas Kondition und Trittsicherheit sollten Wanderer schon mitbringen. Wer die Touren nicht auf eigene Faust gehen möchte, nimmt sich einen der erfahrenen Bergführer vor Ort. Die Aussichtsberge Seefelder Spitze und Reither Spitze lassen sich sogar gemeinsam als Tagestour erobern: Mit den Rosshütte Bergbahnen kann die Tour im Auf- und Abstieg verkürzt werden. Als anspruchsvolle Bergtour gilt eine Besteigung der Hohen Munde, auch „schlafender Riese“ genannt, über die Ostseite. Vom Spaziergang bis zur Gipfeltour wird die Olympiaregion Seefeld allen Interessen gerecht. Und das Beste: Die Region verfügt über den höchstgelegenen ICE-Bahnhof der Welt. Der klimafreundlichen Anreise steht also nichts im Wege. Hier kommen zwei Tourenvorschläge:

Auf der Königstour die Seefelder Spitze und Reither Spitze überschreiten

Diese aussichtsreiche Grattour führt Gipfelaspiranten in circa fünf Stunden zu zwei der schönsten Aussichtspunkte des Karwendels. Als Abkürzung unterstützen die Standseilbahn Rosshütte und die nostalgische Seilbahn Seefelder Joch im Aufstieg. Vom Joch auf 2.060 Metern Seehöhe geht es zunächst auf einem breiten Grasrücken und anschließend über einen schmäleren Grat auf die Seefelder Spitze (2.221 Meter). Im Schrofengelände hält sich der Wanderer nun immer am Grat – zunächst bergab Richtung „Törl“, anschließend in leichter Kraxelei zum Gipfel der Reither Spitze auf 2.374 Metern Höhe. Von hier geht es in rund 15 Minuten abwärts zur Nördlinger Hütte (2.238 Meter), die wie ein Alderhorst über dem Inntal thront. Hungrigen Gästen werden hier regionale Hausmannskost und süße Spezialitäten serviert. Ein Steig führt nun in Richtung Bergstation Härmelekopfbahn, von wahlweise die Bergbahn hoch über dem Herrmannstal oder die eigenen Beine zurück zur Bergstation Rosshütte benutzt werden. Die Tour, insbesondere der Aufstieg auf die Reither Spitze, erfordert absolute Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit, ausgesetzte Passagen wurden mit Drahtseilen gesichert.

Gut zu wissen: Die Seefelder Spitze und Reither Spitze bilden mit neun weiteren Gipfeln die Erlspitzgruppe – eines der Hauptabbaugebiete des Tiroler Steinöls. Steinöl, ein schwarzes und zähes aus Ölschiefer gewonnenes Öl, bildet sich unter Sauerstoffausschluss aus abgestorbenem Plankton, Algen und Bakterien. Steinöl wurde lange Zeit als Brennstoff, Leuchtmittel und zur Imprägnierung verwendet, hat aber bei der Behandlung von Hautkrankheiten und bei Rheuma auch medizinische Bedeutung. In der Kosmetik findet es Verwendung in Salben, Seifen und Cremes. Im Bereich der Bergbahnen wurde das Steinöl früher im Tagebau gefördert – Infotafeln und ein Erlebnisspielplatz an der Mittelstation Rosshütte geben über diese vergangene Epoche Auskunft.

Gipfeltour auf die Hohe Munde
Wie der Kopf eines schlafenden Riesen muten Ost- und Westgipfel der Hohen Munde an: Der Ostgipfel stellt den Kopf dar, der Westgipfel die Nase. Die übrigen Berge der Mieminger Kette bilden den Körper des Riesen. Mit 2.662 Metern ragt die Hohe Munde im Westen über der Gemeinde Seefeld auf. Einsam und abweisend wirkt der Berg vom Tal aus und überaus imposant. Der einfachste Weg, der mit 1.400 Höhenmetern viel Ausdauer erfordert, führt von Leutasch-Moos aus auf den Gipfel. Hier wandert man vom Parkplatz Mundestadl zunächst durch schattige Wälder zur Rauthhütte. Über den Hüttenrinner – eine markante Latschengasse – geht es nun aufwärts in steileres Gelände. Der relativ flache Mundekopf (Ostgipfel) mit seinen 2.592 Metern ist nun bald erreicht. Retour geht es auf demselben Weg.
Ähnlich fordernd aber genauso lohnenswert wie der bayerische Klassiker, die prestigeträchtige Watzmann-Überschreitung, ist die Rundtour, die vom Ostgipfel weiter auf den etwas höheren Westgipfel (2.662 Meter) führt. Diese ausdauernde Tour wird nur erfahrenen Wanderern empfohlen. Der Westgipfel wird über die Scharte in leichter Kletterei erreicht. Der Abstieg von hier verläuft in mehrmaligem Auf und Ab zum Gratrücken westlich der Hohen Munde. Den Rücken entlang geht es weiter zur gelben Wand in den Sattel kurz unter der Niederen Munde. Von hier wird es einfacher: Auf gutem Wanderweg geht es nach rechts ins Gaistal und durch dieses retour zum Ausgangspunkt in Moos. Dauer der Tour: rund neun Stunden.

Übrigens: Seit diesem Jahr gibt es das Digitale Gipfelbuch, eine App fürs Smartphone. Wanderer und (E-) Biker laden sich die App einfach runter, schießen ein Foto von sich und dem erreichten Gipfel und sammeln so digitale Punkte. Sobald genügend Punkte vorhanden sind, werden sie in eine entsprechende digitale Nadel umgewandelt – danach kann man in den Tourismusbüros seine echte Gipfelnadel abholen. Es gibt drei (E-)Bike-Nadeln sowie drei Steinbock-Wandernadeln, jeweils von Bronze bis Gold. Mehr Infos: www.seefeld.com/tirol-service/wandernadel-app

Weitere Informationen: www.seefeld.com/wandern


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